Beim Brennschneiden wird der Werkstoff durch die Heizflamme auf Zündtemperatur erwärmt und dann im Schneidsauerstoffstrahl verbrannt. Wird der Brenner relativ zum Werkstück bewegt, bildet sich die Schnittfuge.
Der Schneidsauerstoff ( Reinheit mindestens 99,5 %) reagiert mit dem erwärmten Werkstoff nur, wenn die Zündtemperatur des Werkstoffes unterhalb der Schmelztemperatur liegt. Die Höhe der Zündtemperatur ist im wesentlichen abhängig von den Legierungsbestandteilen des Werkstoffes.
Allgemeine Baustähle mit einen Kohlenstoffgehalt von bis ca. 0,3 % sind gut brennschneidbar.
Im besonderen Fällen muß vorgewärmt werden, um Rissbildung oder Aufhärtung an der Schnittfläche zu vermeiden. Bei bedingt schneidbaren Werkstoffen kommen auch Sonderverfahren, wie z.B. das Metall-Pulver-Brennschneiden zum Einsatz.

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