Laserschweißgase werden für das Laserstrahlschweißen und für Oberflächenbehandlung eingesetzt.
Die erhitzte Werkstoffoberfläche und das Schmelzbad müssen jeweils vor Reaktionen mit der Umgebungsluft geschützt werden.
Darüberhinaus ist eine Kontrolle der Plasmabildung beim Hochleistungs-CO2-Laserstrahlschweißen erforderlich.
Die wichtigsten Schweißgase für das CO2-Laserstrahlschweißen sind Helium und Helium-Argon-Gemische.
Helium wird als Komponente zur Kontrolle der Plasmabildung über dem Stichloch benötigt. Argon hat die Tendenz, die Plasmabildung zu fördern und sollte deshalb nicht bei Laserleistungen über 3 kW verwendet werden.
Für Aluminium werden generell Helium-Argon-Gemische empfohlen.
Bei einigen Anwendungen können Gemische aus Argon mit Sauerstoff oder mit Kohlendioxid verwendet werden. Um aber die Bildung eines ausgedehnten Plasmas zu vermeiden, dürfen Kohlendioxid und Gemische mit Kohlendioxid nicht durch die zentrale Düse zugeführt werden.
Für höhere Laserleistungen bieten Helium-Sauerstoff-Gemische höhere Produktionsraten mit einer akzeptablen Schweißnahtqualität.
Linde Gas hat für das Laserschweißen die speziellen LASGON®-Lasergasgemische erfolgreich im Markt eingeführt.
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