Ähnlich wie beim WIG-Schweißen bildet sich auch beim Plasmaschweißen ein Lichtbogen zwischen einer nicht abschmelzenden Wolframelektrode und dem Grundwerkstoff.
Im Gegensatz zum WIG-Schweißen wird der Lichtbogen hier aber durch die Schweißbrenner-Konstruktion (wassergekühlte Kupferdüse) gebündelt, was eine vergleichsweise höhere Leistungsdichte bewirkt.
Das Plasma-Verbindungsschweißen wird in drei Verfahrensvarianten eingesetzt:
- Mikroplasma-Schweißen für dünne und dünnste Blechdicken - ab ca. 0,1 mm bei Stromstärken ab ca. 0,3 A
- Durchdrücktechnik für Blechdicken von 1 - 3 mm
- Stichlochplasma-Schweißen für größere Wanddicken bis ca. 8 mm in einer Lage - darüberhinaus mehrlagig
Beim Plasma-Schweißen werden immer zwei Schutzgase benötigt:
- Plasmagas (Zentrumsgas), vorwiegend Argon teilweise mit Wasserstoff- oder Heliumzusätzen
- Schutzgas (Außengas), das Zumisch-Komponenten zu Argon aufweisen kann, z.B.: Wasserstoff für CrNi-Stahl, Nickelwerkstoffe oder Helium für das Schweißen von Aluminium oder Al-Legierungen, Titan und Kupferwerkstoffen
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