Haben Sie schon mal daran gedacht, Ihren gehärteten Teilen den letzten „Schliff“ zu geben?
Wie Sie wissen, wird durch eine Tieftemperaturbehandlung, die direkt an den normalen Abschreckvorgang angehängt wird, der Restaustenit umgewandelt.

Durch geregeltes Einsprühen von flüssigem Stickstoff in den Behandlungsraum mit Umwälzer, kann jedes beliebige Abkühlungsprofil bis -150 °C; in Sonderfällen bis zu -190 °C, gefahren werden.
Dadurch wird die Härte und die Schneidhaltigkeit gesteigert. Teile mit engen Toleranzen bleiben maßhaltig, da es unter Belastung kein Umklappen des Gefüges mit Volumenwachstum gibt. Schwachstellen in der Prozessregelung, wie es sie z.Z. noch bei der Unterdruckaufkohlung gibt, werden korrigiert.
Linde bietet ein komplettes CRYOFLEX® Programm standardisierter Hardware, wie Truhen, Schränke und Tunnel an. Auch maßgeschneiderte Lösungen können wir Ihnen anbieten. Einzelteilbehandlung, Schüttgüter oder die Behandlung von Band in Durchlauf sind möglich. Damit Sie sich selbst ein Bild machen können, bieten wir Ihnen einen Test in Ihrem Hause mit Ihren Teilen an. Wir stellen Ihnen dazu eine Truhe leihweise zur Verfügung. Damit es zu keiner Rostbildung kommt, wird das Wiedererwärmen gleich in der Truhe durchgeführt.

Sollten Sie auch das Anlassen im selben Arbeitsschritt wünschen, auch dies ist möglich. Allerdings nicht in der Versuchstruhe.
Tieftemperatur-Behandlung - Unterlagen zum Download
Informieren Sie sich über den Einsatz der CRYOFLEX
® Technologie:
CRYOFLEX® CBF (PDF 158 KB)
CRYOFLEX® CCF (PDF 159 KB)
CRYOFLEX® CTF (PDF 155 KB)
In englischer Sprache:
Sub-zero treatment of steels (PDF 261 KB)