Pharmaindustrie - Einsatzgebiete
Inertisieren
Das Inertisieren ist ein gängiges Verfahren in der Pharmaindustrie zur Sicherstellung der Produktqualität. Durch den Ausschluss von Sauerstoff oder Feuchtigkeit finden keine Wechselwirkungen mit der pharmazeutischen Substanz statt. Bei der Lagerung von Rohstoffen und Zwischenprodukten sowie bei entflammbaren Lösungsmitteln kann durch die Inertisierung ein Brand oder eine Explosion verhindert werden.
Wir bei Linde Gas verfügen über umfangreiches Know-how im Umgang mit Inertgasen wie Stickstoff, Argon oder Kohlendioxid. Da der Umgang mit diesen Gasen größte Umsicht erfordert, hilft Ihnen Linde Gas gerne bei der Schulung Ihrer Mitarbeiter in der sicheren Handhabung und Lagerung von Gasen.
Wenn Rückverfolgbarkeit und Übereinstimmung mit den Arzneimittelbüchern gefordert ist, kann Linde speziell für die Pharmaindustrie entwickelte Produkte unter den Produktlinien VERISEQ® und TRACE anbieten.
Innovatives Kühlen mit tiefkalten Gasen
In den verschiedensten Prozessen und Apparaten wird mit tiefkalten Gaseprodukten wie Flüssigstickstoff, flüssigem Kohlendioxid und Trockeneis eine umweltfreundliche Alternative zum mechanischen Kühlen mit halogenierten Kohlenwasserstoffen (FCKW) eröffnet. Viele pharmazeutische Prozesse können durch kryogene Kühlverfahren optimiert werden, z.B. das Mahlen, Zerkleinern, Mischen, Granulieren, Gefrieren oder Gefriertrocknen. Bei der Tieftemperaturkonservierung während Lagerung und Transport ermöglicht der Einsatz von flüssigem Stickstoff präzise regelbare Tieftemperaturen von bis zu -196° C.
Die Kryokondensation ist ein innovatives Verfahren, welches bei Temperaturen bis ca. -100°C bei der Erfüllung von Umweltschutzbestimmungen zur Abgasreinigung bzw. Rückgewinnung wertvoller flüchtiger organischer Verbindungen (VOC) eingesetzt wird.